10 Feb

Angst

Angst

Angst im Allgemeinen ist ein sehr nützliches Gefühl. Ohne eine gesunde Angst könnte unser Leben wahrhaft gefährlich werden. Angst ist quasi eine Art Schutzfunktion. Angststörungen, beziehungsweise übermässige Ängstlichkeit hingegen ist eher hinderlich. Wenn Angst unser Alltagsleben derart beeinflusst, dass unsere Lebensqualität darunter leidet, sprechen wir von einer pathologischen Angst (= krankhafte Angst).

Angst verwandt mit dem lateinischen Begriff angustus für Enge, Bedrängnis. Und genau das spüren wir auch in unserm Körper, es wird eng.

Herzrasen, erhöhte Muskelanspannungen, der Atem ist flach und schnell, Schwitzen, Zittern, Schwindelgefühl…

Alle Körperfunktionen sind bereit gestellt für ein fluchtartiges Verlassen einer gefährlichen Situation. Das Natürlichste und Beste wäre jetzt, davonzurennen. Was aber, wenn es garkeine tatsächliche Gefahr gibt?

Dann sinkt diese Botschaft in den Köper, hinterlässt Spuren von denen wir im Normalfall nicht viel darüber wissen. Wir reagieren mit einer ähnlichen Symptomatik wie bei Stress, das kann bis hin zur Ohnmacht gehen. Dabei wird z.b. Cortisol ausgeschüttet, und in die Neurotransmittersysteme eingegriffen.

Wir sprechen also von einer gesunden Angst, die uns seit Urzeiten unser Überleben gesichert hat, z.B. vor wilden Tieren davonlaufen und einer pathologischen Angst.

Lange Zeit schon, müssen wir, zum Glück nicht mehr vor wilden Tieren davonlaufen. Angst haben wir größtenteils erlernt. Wir sind konditioniert, das heißt wir haben gelernt in bestimmten Situationen, vor Dingen, Tieren, Plätzen oder Menschen mit Angst zu reagieren.

Die gute Botschaft, alles was wir erlernt haben, können wir auch wieder verlernen.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit mir telefonisch oder über mein Kontaktformular.

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