15 Feb

Essstörungen

Essstörungen

„Der Mensch ist was er isst“

kennen Sie diesen Spruch? Oberflächlich betrachtet nicht gerade sehr aussagekräftig, wie ich meine. Aber schauen wir doch mal genauer hin.

Ernährung ist für unser Leben existentiell. Ohne Nahrungsaufnahme würde unser Körper absterben. Ich sage bewusst absterben, denn der Körper ist nur eine Ausdrucksform, wir sind meiner Auffassung nach, weit mehr als nur unser Körper. Körper-Geist-und Seele nämlich.

Aber zurück zum Körper. Da er nunmal sterblich ist, sollten wir uns schon um eine gute Versorgung bemühen. Ernährungswissenschaftler können heute ganz genau definieren was die „Maschine Mensch“ braucht um zu funktionieren, um leistungsfähig zu sein.

Wir Menschen sind aber individuell, jeder von uns ist zellulär und genetisch anders aufgestellt, und wir benutzen unseren Körper unterschiedlich. Was erwarten Sie von Ihrem Körper, was muss Ihr Körper können?

Krankheiten können eine große Hilfe sein, um uns zu zeigen wenn wir nicht ausreichend für unseren Körper sorgen. Wir bekommen also Signale, die Frage ist: Nutzen wir dieses Potential?

Übrigens nutzen, wir benutzen unseren Köper vielfach, z.B. auch um uns durchzusetzen. Damit meine ich nicht nur „Kampf“ und muskuläre Überlegenheit. Nein, der Ort Körper wird selbst zum Schauplatz unserer Machtkämpfe. Essstörungen bewusst oder auch unbewusst, sind nicht selten Ausdruck unserer gestörten Psyche. Sofern organische Ursachen ausgeschlossen werden können.

Wir überfüttern unseren Körper, danach kasteien wir uns mit Diäten oder wir lassen Ihn aushungern was bis zum Tod führen kann. Wir vergiften ihn mit Drogen, Alkohol, bis hin zur selbstherbeigeführten Verstümmelung. All dies sind Essstörungen. Egal in welche Richtung es geht, unser Gleichgewicht ist gestört.

Mit viel Achtsamkeit, mit Wertschätzung für unseren bisherigen Weg und mit tiefem Verstehen kann uns bewusst werden, was uns aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Nach dieser Einsicht sollte es auch möglich sein korrigierende Maßnahmen zu ergreifen. Wieder in Einklang zu kommen, mit sich und Ihrem einzigartigem, herrlichem Körper. Ihr Körper ein Wunderwerk der Schöpfung.

Ist der Mensch nun doch was er isst?

Haben Sie Probleme mit Ihrem Essverhalten, dann

vereinbaren Sie doch einen Termin mit mir telefonisch oder über mein Kontaktformular.

10 Feb

Angst

Angst

Angst im Allgemeinen ist ein sehr nützliches Gefühl. Ohne eine gesunde Angst könnte unser Leben wahrhaft gefährlich werden. Angst ist quasi eine Art Schutzfunktion. Angststörungen, beziehungsweise übermässige Ängstlichkeit hingegen ist eher hinderlich. Wenn Angst unser Alltagsleben derart beeinflusst, dass unsere Lebensqualität darunter leidet, sprechen wir von einer pathologischen Angst (= krankhafte Angst).

Angst verwandt mit dem lateinischen Begriff angustus für Enge, Bedrängnis. Und genau das spüren wir auch in unserm Körper, es wird eng.

Herzrasen, erhöhte Muskelanspannungen, der Atem ist flach und schnell, Schwitzen, Zittern, Schwindelgefühl…

Alle Körperfunktionen sind bereit gestellt für ein fluchtartiges Verlassen einer gefährlichen Situation. Das Natürlichste und Beste wäre jetzt, davonzurennen. Was aber, wenn es garkeine tatsächliche Gefahr gibt?

Dann sinkt diese Botschaft in den Köper, hinterlässt Spuren von denen wir im Normalfall nicht viel darüber wissen. Wir reagieren mit einer ähnlichen Symptomatik wie bei Stress, das kann bis hin zur Ohnmacht gehen. Dabei wird z.b. Cortisol ausgeschüttet, und in die Neurotransmittersysteme eingegriffen.

Wir sprechen also von einer gesunden Angst, die uns seit Urzeiten unser Überleben gesichert hat, z.B. vor wilden Tieren davonlaufen und einer pathologischen Angst.

Lange Zeit schon, müssen wir, zum Glück nicht mehr vor wilden Tieren davonlaufen. Angst haben wir größtenteils erlernt. Wir sind konditioniert, das heißt wir haben gelernt in bestimmten Situationen, vor Dingen, Tieren, Plätzen oder Menschen mit Angst zu reagieren.

Die gute Botschaft, alles was wir erlernt haben, können wir auch wieder verlernen.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit mir telefonisch oder über mein Kontaktformular.

25 Jan

Was ist Hypnose?

Und was passiert in der Hypnosetherapie?

Hypnose ist immer noch ein Begriff, der in unserer Gesellschaft sehr negativ bewertet wird.

Immer noch denkt man sofort an “Showhypnose” in der Menschen anscheinend völlig dem Willen der Hypnotiseure ausgeliefert sind. Was hier passiert sind aber ganz natürliche Prozesse wie unser Gehirn funktioniert und hat nichts mit Magie zu tun.

Hypnose ist ein, sagen wir mal, schlafähnlicher Zustand den jeder Mensch kennt. Aber schlafen tut nur einer, das Bewusstsein.

Ein Beispiel das vielleicht viele von uns kennen: Sie fahren auf einer Autobahn und während man so monoton auf einer geraden Strecke dahinfährt driften die Gedanken ab. Sie sinken quasi völlig unabsichtlich ins Unbewusste, ohne dass Sie es irgendwie mitbekommen. Meist durchzuckt es uns Sekunden später und wir sind wieder im Hier und Jetzt. Aber Sie könnten nicht sagen was sich da gerade abgespielt hat. Wo waren Sie mit Ihren Gedanken, offensichtlich nicht beim Autofahren. Dieses Abdriften ist nämlich nicht willentlich passiert. Nun, Fakt ist, wenn unser bewusstes Denken sich ausschaltet, und das tut es in Situationen die so langweilig, monton, sicher und entspannt sind,  dann tut sich das Unterbewusstsein auf.

Erstaunlich ist, nur ca. 1/8 unseres Denkens spielt sich bewusst ab. Der weit größere Teil liegt im Unterbewußtem. Unser Gehirn überwacht ständig im Bereich des sensorischen Balkens – unser Plausibilitätszentrum bewusst unsere Gedanken. Hier wird alles auf Realität geprüft, alle Situationen, Gedanken besonders alles was gefährlich werden könnte. Es ist rund um die Uhr für unsere Sicherheit beschäftigt. Allein wenn wir uns sicher und geborgen fühlen, fährt es, ähnlich einem PC auf Standby runter. Dann bekommen wir Zutritt ins Unbewusste, in den weitaus grösseren Bereich unseres Gehirn.

Das Unbewusste aber kann nicht unterscheiden ob etwas wahr oder unwahr ist, für das Unbewusste ist alles möglich. Es hat eine eigene Sprache, am liebsten kommuniziert es in Bildern und es sitzt in den älteren Regionen von unserem Gehirn, nämlich im Stammhirn.

Diesen unbewussten Möglichkeitsraum therapeutisch und medizinisch zu nutzen ist eine immense Ressource. In einem tief entspannten Zustand lässt sich so viel gestalten, dem Unterbewusstsein ist es egal was Ihr bewusstes Denken sagt. Es arbeitet.

Wenn man bedenkt, dass unser bewusstes Denken nur ca. 1/8 unserer Hirntätigkeit ausmacht und der weit grössere Teil sich im Unbewussten abspielt, sollte man dem schon Beachtung beimessen.

So gesehen kann man also von einer Hypnose behaupten, es ist eine Art Bewusstseinsverschiebung. Tiefentspannt können wir diesen Bereich ansteuern, das gelingt aber nur wenn unser Plausibilitätszentrum den Zugang gewährt. Deswegen ist es an Ihnen, und nur an Ihnen ob Arbeiten im Unterbewusstem möglich ist. Entspannung lässt sich üben, übermässiges Kontrollverhalten wird durch das Vertrauen (Rapport) zum Therapeuten abgebaut.

In der medizinischen Hypnosetherapie wird nun genau mit diesem Wissen, mit diesem immensem Möglichkeitsraum gearbeitet.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit mir telefonisch oder über mein Kontaktformular.

25 Jan

Warum Stress Dick macht …

Warum Stress dick macht

… und was die Wissenschaft dazu sagt.

Wussten Sie, warum Stress dick macht?

Stress ist für den Körper immer eine außerordentliche Situation und sendet Signale an unser Gehirn. Es geht nun darum, lebensrettende Energie dem Körper bereitzustellen.

Diese schnell verfügbare Energie muss aber irgendwo herkommen. Für uns ist das der Griff zur Schokolade, möglichst fetthaltige und hochkalorische Nahrung, was viel Zucker bedeutet.

So sorgt Stress für die Ausschüttung von noch mehr Insulin, das erhöhte Insulin widerum lässt unsere fettverbrennenden Enzyme lahm werden.

Ein wissenschaftlicher Aspekt bei Abnehmprozessen unter Stress ist: in Stresssituationen erzeugt unser Körper einen Botenstoff namens Neuropeptid Y. Dieses Neuropeptid Y heftet sich an die Fettzellen und regt diese zum Wachstum an.

In Anbetracht dieser Verkettungen sollten wir versuchen, uns völlig entspannt unserem Wunschgewicht zu nähern.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin zur Gewichtsreduzierung mit mir telefonisch oder über mein Kontaktformular.